MdB | Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Die Reisegruppe mit Irene Mihalic in der Reichstagskuppel

Expedition zwischen Geschichte und Glanz

Berlinfahrt mit ZWAR-Gruppe und Polizei

Es war eine Expedition zwischen Geschichte und Glanz. Zwischen Bundestags und Bustour. Als sich die TeilnehmerInnen der letzten Berlinfahrt von Irene Mihalic in diesem Jahr auf den Weg gemacht haben, erwartete sie ein sehr vielfältiges und abwechslungsreiches Programm.

Im Centrum Judaicum konnten die ca. 50 Mitreisenden etwas über die reiche jüdische Geschichte Berlins und Deutschlands erfahren. Die ehemals größte Synagoge Deutschlands ist in sich schon ein Denkmal der zerrissenen Geschichte Deutschlands. Im Krieg stark zerstört, beherbergt sie heute eine beeindruckende Ausstellung.

Ebenfalls beeindruckend war die beklemmende Führung durch das ehemalige Stasi- Gefängnis in Berlin-Hohenschönhausen. Die Gedenkstätte existiert durch das große Engagement ehemaliger Gefangener, die selbst durch die Ausstellung führen und so einen unmittelbaren Eindruck des Unterdrückungsapperats der DDR vermitteln.

Ein Kontrastprogramm lieferte das Film- und Fernsehmuseum am Potsdamer Platz. Die im Sony-Center gelegene Ausstellung zieht einen Faden von den Anfängen des Stummfilms bis in das deutsche Kino der Gegenwart. Als Heimat des Nachlasses von Marlene Dietrich kann das Museum sogar eine große Portion alten Hollywood-Glanzes bieten.

Natürlich waren die zentralen Punkte der Reise die Begegnungen mit dem politischen Berlin. Die teilnehmenden Mitglieder der Gelsenkirchener ZWAR-Gruppe (Zwischen Arbeit und Ruhestand) hatten insbesondere im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Diskussionsbedarf zur Rentenpolitik der Bundesregierung. Die Spitze dieser Regierung wurde dann gewissermaßen bei einer Besichtigung der Bundeskanzleramtes begrüßt.

Im Bundestag konnte die Gruppe eine Plenardebatte zum Thema Klimaschutz verfolgen. Im Anschluss hat Irene Mihalic selbst ihre Gäste zu einer Diskussion empfangen. Das war für einige eine Moment des Wiedersehens. Denn unter den TeilnehmerInnen waren auch ehemalige KollegInnen der Kölner Polizei.

Am Ende sind alle zufrieden und um einige Erfahrungen reicher zurückgekehrt.