Energiepolitik, Klimaschutz

Rüttgers will Hürden für Kohlekraftwerke senken!

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Das Urteil vom Oberverwaltungsgericht Münster zum Bau des Kohlekraftwerks in Datteln war ein vernichtender Schlag für die klimafeindliche Energiepolitik der Landesregierung Rüttgers. Das Gericht hatte damals u.a. festgestellt, dass der Kraftwerksbau nicht mit den Klimazielen des Landesentwicklungsplans zusammenpasst. (weiterlesen …)

Image ist alles!

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Ich habe ja hier schon einiges über das Greenwashing z.B. von RWE geschrieben. Doch auch die lokal ansässigen Energieversorger versuchen mehr und mehr ihr Image aufzupolieren. Der Termin zum Ablauf der Energieversorgungsverträge hier in der Stadt rückt immer näher. Zeit also, sich für den ein oder anderen Interessenten zu positionieren. Und die Gunst der EntscheiderInnen gewinnt man doch am ehesten über das Herz der BürgerInnen. So präsentiert sich z.B. die ELE, obwohl als RWE-Anhängsel selbst bei der Stadtspitze wohl eher chancenlos, in der letzten Zeit häufiger als Wohltätigkeitsverein. Sei es beim ehrenamtlichen Engagement für die Tafel oder beim Anstrich einer Kita. Seit Oktober dieses Jahres gibt es die neue Initiative “ELE packt an”. (weiterlesen …)

AKW Borssele? – Geht uns nix an!

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So oder so ähnlich könnte man den Verlauf der Tagesordnungsdebatte in der gestrigen Ratssitzung zusammenfassen. Unser Antrag einen Einspruch gegen den Bau von Borssele II einzulegen war ja ein sogenannter Dringlichkeitsantrag. Dringlich deshalb, weil er weit nach Ablauf der Antragsfrist eingereicht wurde und auch darüber hinaus dringlich, weil die Einspruchsfrist am Tag der Ratssitzung abgelaufen war. Es ging also zunächst mal darum zu erreichen, dass der Antrag überhaupt als Tagesordnungspunkt zugelassen wird. Doch dazu kam es nicht! (weiterlesen …)

Keine Renaissance der Atomenergie!

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In der niederländischen Stadt Borssele soll, neben dem Reaktor Borssele I, ein weiteres Atomkraftwerk entstehen. Alle BürgerInnen aus Nordrhein-Westfalen haben nun das Recht gegen den Bau von Borssele II Widerspruch einzulegen. Warum? Weil Borssele lediglich zwischen 180 und 300 Kilometern entfernt liegt und wir hierzulande von den Auswirkungen des Betriebs bzw. Störungen des Betriebs betroffen wären. Nehmen wir hier nur mal Gelsenkirchen bzw. das Ruhrgebiet. Borssele liegt etwa 230 km Luftlinie von uns entfernt. Bei ausgeprägten Westwinden würde die austretende Radioaktivität bei einem Störfall auch bei uns eine große Rolle spielen. Erinnern wir uns nur mal an den 26. April 1986 als der Reaktor in Tschernobyl explodierte. Sogar hierzulande, 1800 Kilometer vom Unglücksort entfernt, waren die Gesundheitsgefahren aufgrund radioaktiver Verseuchung von Böden und Gewässern  real. (weiterlesen …)

Voller Energie am Buerschen Markt

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Am letzten Samstag fand unsere lange geplante Veranstaltung zum Thema “Zukunft der Energieversorgung” am Marktplatz in Gelsenkirchen-Buer statt. Dieter Nagel, Leiter der Stadtwerke Waldkirch im Schwarzwald und ich stellten uns den Fragen unseres Moderators Robert Zion und den Fragen der Passanten.

In den Jahren 2013 und 2014 laufen die Versorgungs- und Konzessionsverträge mit der ELE aus. Was viele der anwesenden BürgerInnen gar nicht wussten war, dass die ELE kein kommunaler Eigenbetrieb ist, sondern eine fast 80%ige Tocher des Energieoligopolisten RWE. Da war natürlich in erster Linie Aufklärung angesagt. Auch bei der Frage woher der Strom eigentlich kommt, den die VerbraucherInnen beziehen. Viele wussten es nicht. Die meisten kannten zwar den Namen des liefernden Energieunternehmens (ELE, Yello Strom etc.), weil der Name oben auf der Rechnung steht. Aber über die Energiequellen oder den Betrieb der Erzeugungsanlagen herrschte häufig Unklarheit. Robert fragte nach, wie denn das GRÜNE Gegenmodell dazu aussieht. (weiterlesen …)

Energie in BürgerInnen-Hand geht nur ohne Gelsenwasser!

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Die Zukunft der Energieversorgung in Gelsenkirchen ist für uns GRÜNE auch ein Thema im Wahlkampf. Dazu führen wir morgen eine Veranstaltung in der Nähe der Bueraner Marktplatzes (Nienhofstraße) durch, um den Menschen unsere Vorstellung von der Zukunft der Energieversorgung näher zu bringen. Mit dem Auslaufen der Verträge mit der ELE in den Jahren 2013 und 2014 sind bei den BürgerInnen sicherlich auch Ängste verbunden: Wie steht es mit der Versorgungsicherheit? Werden die Preise steigen? Wie sieht der Energiemix aus? etc. Dabei wären wir in Gelsenkirchen nicht die einzigen, die eine Rekommunalisierung der Energieversorgung zum Vorteil der BürgerInnen durchführen. Um dies zu veranschaulichen wird der Leiter der Stadtwerke Waldkirch morgen bei uns zu Gast sein und allen Interssierten sein Erfolgsmodell erläutern. Schließlich konnten sich die Waldkircher erfolgreich von EnBW abnabeln und gestalten nun ihre Energieversorgung in Eigenregie.

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal darüber geschrieben, dass in der Frage der zukünftigen Energieversorgungsstruktur die Gelsenkirchener SPD möglicherweise eine Präferenz für eine Zusammenarbeit mit der Gelsenwasser AG hat. Für Frank Baranwoski (SPD) hatte es ja schon immer einen gewissen Charme den Wasserkonzern, der schon das Wort “Gelsen” im Namen trägt näher an die Kommune zu binden. (weiterlesen …)

Die Wahrheit über den “grünen Riesen” von RWE!

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Erst vor ein paar Wochen habe ich hier etwas zum Greenwashing von RWE geschrieben. Nun hat Greenpeace den RWE-Werbefilm mit dem grünen Energieriesen sehr treffend auf’s Korn genommen. Das möchte ich euch nicht vorenthalten:

Bestechendes aus der Atomwirtschaft

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Zum Thema Atomkraft hat Patrick Jedamzik bereits auf Grünes Gelsenkirchen gebloggt. Daher spare ich mir jetzt detailreiche Ausführungen dazu, welche Gründe insgesamt gegen die Atomkraft sprechen.

Zudem hat Campact ein interessantes und witziges Video entdeckt und weiterverbreitet. Dabei kann man sich auch gleichzeitig an einer Unterschriftenaktion von Campact zum Atomausstieg beteiligen:

Also, macht alle mit und viel Spaß beim Video ;-)

RWE der “grüne Riese”

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Wer im Kino den neuen Harry-Potter-Film gesehen hat, wird sich bestimmt noch an den neuen Werbespot von RWE mit dem “grünen Riesen” erinnern. Im Fernsehen ist der Spot in der Kurzfassung auch schon gelaufen. Der Riese läuft durch eine schöne bunte Welt und platziert mit einer faszinierenden Leichtigkeit, Anlagen für erneuerbare Energien in der Landschaft. Die Botschaft: “Es kann so einfach sein Großes zu bewegen, wenn man ein Riese ist”.

Zu dieser Kampagne habe ich einen sehr treffenden Kommentar in der Süddeutschen Zeitung gefunden, den ich euch nicht vorenthalten möchte. RWE suggeriert ganz klar, dass die Versorgung mit erneuerbaren Energien ohne die “Großen” nicht funktioniert. In der Praxis soll dieser Eindruck mit zentralistischen Groß-Projekten wie “Desertec” untermauert werden. Tatsächlich lassen sich erneuerbare Energien zur Versorgung mit Strom und Wärme aber hervorragend dezentral, also direkt bei den VerbraucherInnen, einsetzen. Aber diese Form der Energieversorgung bedeutet natürlich Konkurrenz für die zentralistisch angelegten Strukturen der Großkonzerne. RWE will sich eben in dieser Frage nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und greift daher auch zu solchen wirklichkeitsverzerrenden Werbespots. Aber lest den Artikel in der Süddeutschen Zeitung und macht euch am Besten euer eigenes Bild vom “grünen Riesen”.

Zitate-Fundus der SPD

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Es ist schon erstaunlich. Offenbar hat die Gelsenkirchener SPD eine Art “Zitate-Fundus” mit passenden Textbausteinen für jede Gelegenheit, aus dem man sich je nach Bedarf bei Presseerklärungen bedienen kann. Jedenfalls gewinnt man den Eindruck wenn man den heutigen Stadtspiegel liest und in den letzten Wochen aufmerksam die Berichterstattung der WAZ über Energiepolitik verfolgt hat. (weiterlesen …)

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