Archiv für: Dezember, 2009

(K)ein Jahresrückblick!

Detaillierte Jahresrückblicke gibt es wirklich schon genug. Das Gelsenkirchener Jahr 2009 hat z.B. die WAZ gut zusammengefasst. Deshalb möchte ich nun nicht in epischer Breite das vergangene Jahr aus meiner persönlichen Sicht aufarbeiten. Doch an ein paar Zeilen dazu komme ich natürlich nicht vorbei: Weiterlesen

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Nach Kopenhagen: Wie viele Klimagipfel hält der Planet noch aus?

Dass der Klimagipfel in Kopenhagen gescheitert ist, muss ich hier sicher nicht ausführlich breit treten. Das haben andere bereits getan. Ebenso zu den Begleiterscheinungen der Veranstaltung, wie den ungeheuren Menschenrechtsverletzungen der dänischen Polizei gegenüber friedlichen Demonstranten. Warum der Gipfel scheitern musste, ist auch schon vielfach beleuchtet worden. Neben den organisatorischen Mängeln und dem fast schon unmöglichen Unterfangen Verhandlungen unter fast 200 Staaten zu koordinieren, musste der Gipfel allein schon deshalb scheitern, weil es in Kopenhagen nicht um Klimaschutz ging. Es ging vor allem um Macht, Machterhalt, wirtschaftliche Vorteile und um die strategische Positionierung einzelner Staaten in einer sich verändernden Welt. Weiterlesen

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Musiktheater vs. Ökoprofit und Sonntagsreden am Dienstag

In der letzten Politikwoche des Jahres drängen sich noch einmal die Termine. So auch gestern Abend: Parallel zum Gala-Abend “50 jahre Musiktheater im Revier” fand in Gladbeck die Abschlussveranstaltung der 4. interkommunalen Runde von Ökoprofit statt, wo insgesamt 20 Betriebe aus Herne, Gladbeck und Gelsenkirchen ausgezeichnet wurden. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dann für Ökoprofit entschieden. Das MiR wird zwar nur einmal 50 Jahre alt, aber Ökoprofit hatte im direkten Vergleich für mich einfach den größeren Reiz. Wie jedes Jahr war es spannend zu sehen, wie die ausgezeichneten Unternehmen aus den verschiedensten Branchen durch innerbetriebliche Umstellungen ihren Ressourcenverbrauch senken, Abfall vermeiden, die Umwelt schützen und gleichzeitig ihre Betriebsausgaben senken können. Ökoprofit wurde im damals noch von Bärbel Höhn geführten NRW-Umweltministerium aus der Taufe gehoben und seitdem in ganz NRW in jahrlichen Projekten überaus erfolgreich durchgeführt. So konnten in den 9 Jahren des Bestehens von Ökoprofit bereits 1000 Betriebe zertifiziert werden. Die 1000ste Auszeichnung wurde  gestern einem Gelsenkirchener Betrieb verliehen! Ökoprofit ist eine Erfolgsgeschichte in NRW und deshalb auch wert fortgesetzt zu werden.

Zu dieser Erkenntnis kam auch NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg, der gestern höchstpersönlich die Auszeichnung der Betriebe vornahm. Weiterlesen

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Telefonaktion gegen “Lex E.ON”

Heute und morgen findet eine Telefonaktion von Campact statt. Wie ich hier ja bereits dargestellt habe, will die schwarz-gelbe Landesregierung den Vorrang für erneuerbare Energien aus dem Gesetz zur Landesentwicklung streichen, um den Bau des E.ON-Kohlekraftwerks in Datteln nachträglich zu legitimieren.

Wenn ihr also ein paar Minuten erübrigen könnt, beteiligt euch an der Telefonaktion. Dazu hat Campact die Telefonnummern wichtiger CDU- und FDP-PolitikerInnen herausgesucht und passende Fragen formuliert, die ihr den Verantwortlichen stellen könnt.

Bitte beteiligt euch auch an dieser Campact-Aktion! Der Eil-Appell zum Thema wurde inzwischen von etwa 50000 BürgerInnen unterzeichnet. Herzlichen Dank dafür – lasst uns jetzt dranbleiben!

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Rüttgers will Hürden für Kohlekraftwerke senken!

Das Urteil vom Oberverwaltungsgericht Münster zum Bau des Kohlekraftwerks in Datteln war ein vernichtender Schlag für die klimafeindliche Energiepolitik der Landesregierung Rüttgers. Das Gericht hatte damals u.a. festgestellt, dass der Kraftwerksbau nicht mit den Klimazielen des Landesentwicklungsplans zusammenpasst. Weiterlesen

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Die Listenaufstellung und die Lehren daraus…

Am Wochenende haben die NRW-Grünen bei der Landesdelegiertenkonferenz in Hamm die Liste für die Landtagswahl aufgestellt. DSCI3179 Ich war als Delegierte dort. Insgesamt barg die gewählte Reihenfolge der KandidatInnen keine Überraschungen. So war es bereits einige Zeit im Vorfeld dieser LDK klar, wie in etwa die ersten 15 Plätze besetzt sein würden.  Denn man konnte davon ausgehen, dass es zwischen  den KandidatInnen auch Arrangements über die Reihenfolge der Kandidaturen gab. So gab es wenige bis gar keine Kampfkandidaturen auf den ersten 15 Plätzen. Weiterlesen

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