Alter / Neuer Kreisvorstand
Bereits am 29.10.2009, mit der konstituierenden Ratssitzung, bin ich vom Amt der Vorstandssprecherin des KV Gelsenkirchen zurückgetreten. Die Trennung von Amt und Mandat auf der gleichen Ebene ist mir sehr wichtig und nun, da ich als stellvertretende Fraktionsvorsitzende in die Grüne Ratsfraktion gewechselt bin, habe ich diesen schon länger angekündigten Schritt vollzogen.
Dennis Melerski hat aus denselben Gründen sein Amt als Beisitzer im Kreisvorstand niedergelegt. Und nachdem unser bisheriger Kreisgeschäftsführer Daniel Elfendahl das Bundestagsbüro von Friedrich Ostendorff übernommen hat und wir mit Patrick Jedamzik einen kompetenten Nachfolger gefunden haben, war dessen Stelle als Kreiskassierer ebenfalls vakant. Um die Verwirrung im Personalkarussell zu komplettieren: Als Kreiskassierer konnten wir den bisherigen Schriftführer Wolfgang Küppers gewinnen. Somit musste auch diese Stelle nachbesetzt werden.Lange Rede – kurzer Sinn: Gestern fand die Mitgliederversammlung zur Nachwahl des Kreisvorstands statt und wir haben es geschafft! Neuer Kreiskassierer ist, wie schon erwähnt, Wolfgang Küppers. Seine Aufgaben als Schriftführer übernimmt ab sofort Susanne Helmke, die zuvor Beisitzerin im Vorstand war. Neue Vorstandssprecherin, in einer Doppelspitze mit Robert Zion, ist die ehemalige Beisitzerin Barbara Oehmichen.
Die pensionierte Geschäftsführerin des Ver.di-Bezirks Emscher-Lippe-Süd wurde mit 16 Ja-Stimmen und einer Nein-Stimme gewählt. Ein großartiges Ergebnis. Ich freue mich sehr, dass Barbara nun meine Nachfolgerin im Amt ist!
Denn mit ihr haben die Gelsenkirchener Grünen eine Frau an ihre Spitze gewählt, die als Gewerkschaftlerin über einen unglaublich großen politischen Erfahrungsschatz verfügt, die eine hohe soziale Kompetenz besitzt, eine sehr gute Menschenkenntnis hat und stets gerade heraus Grüne Positionen vertritt.
Insbesondere im unentbehrlichen Austausch zwischen Partei und Fraktion brauchen wir einen starken Kreisvorstand, der die wichtigen Impulse aus der Partei wie ein Seismograph aufnehmen und der Fraktion spiegeln kann. Oder mit anderen Worten: Gerade in der kommunalen Gremienpolitik ist es wichtig, dass die Partei der Fraktion über die Schulter sieht und ab und zu auch mal auf die Finger haut
Eine solche Aufgabe als Kreisvorstand zu erfüllen erfordert insbesondere Integrationsfähigkeit, Führungsstärke und politische Sensibilität. Ich bin jedenfalls fest davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit zwischen Fraktion und Partei unter diesen personellen Voraussetzungen sehr gut funktionieren wird.
In diesem Sinne wünsche ich dem neuen Kreisvorstand alles Gute, viel Kraft und eine glückliche Hand.
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