Archiv für: Juli, 2009

Einladung zum Grünen “Stammtisch Spezial”

Heute möchte ich etwas ankündigen:

Nächsten Mittwoch, den 05. August um 20:15 Uhr treffen sich die GRÜNEN zum Stammtisch im Brauhaus Hibernia (Bahnhofsvorplatz 2 in GE). Grundsätzlich findet der GRÜNE Stammtisch an jedem ersten Mittwoch im Monat statt.

Doch diesmal steht die Veranstaltung unter einem besonderen Motto: Wir wollen allen Interessierten und auch unseren Neumitgliedern in lockerer Atmosphäre die Gelegenheit geben, sich über eine Mitgliedschaft bei den GRÜNEN und über Möglichkeiten des Engagements in der Partei zu informieren! Außer mir werden auch noch andere VertreterInnen des Kreisvorstands anwesend sein und allen Interessierten gerne Rede und Antwort stehen. Weiterlesen

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Der Beruf der ErzieherInnen – Ganz gewiss kein Kinderspiel!

Nach monatelangen Streiks gibt es für die Kita-Beschäftigten nun ein Tarifergebnis: 120 Euro mehr pro Monat (brutto natürlich) – und unterm Strich? Nach einem Bericht der WAZ-Lokalredaktion fallen für die Stadt Gelsenkirchen Kosten in Höhe von ca. 1 Million Euro an. Für die ErzieherInnen hingegen sind es nur etwa 54 Euro mehr Netto im Portemonnaie. Weiterlesen

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Bestechendes aus der Atomwirtschaft

Zum Thema Atomkraft hat Patrick Jedamzik bereits auf Grünes Gelsenkirchen gebloggt. Daher spare ich mir jetzt detailreiche Ausführungen dazu, welche Gründe insgesamt gegen die Atomkraft sprechen.

Zudem hat Campact ein interessantes und witziges Video entdeckt und weiterverbreitet. Dabei kann man sich auch gleichzeitig an einer Unterschriftenaktion von Campact zum Atomausstieg beteiligen:

Also, macht alle mit und viel Spaß beim Video ;-)

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RWE der “grüne Riese”

Wer im Kino den neuen Harry-Potter-Film gesehen hat, wird sich bestimmt noch an den neuen Werbespot von RWE mit dem “grünen Riesen” erinnern. Im Fernsehen ist der Spot in der Kurzfassung auch schon gelaufen. Der Riese läuft durch eine schöne bunte Welt und platziert mit einer faszinierenden Leichtigkeit, Anlagen für erneuerbare Energien in der Landschaft. Die Botschaft: “Es kann so einfach sein Großes zu bewegen, wenn man ein Riese ist”.

Zu dieser Kampagne habe ich einen sehr treffenden Kommentar in der Süddeutschen Zeitung gefunden, den ich euch nicht vorenthalten möchte. RWE suggeriert ganz klar, dass die Versorgung mit erneuerbaren Energien ohne die “Großen” nicht funktioniert. In der Praxis soll dieser Eindruck mit zentralistischen Groß-Projekten wie “Desertec” untermauert werden. Tatsächlich lassen sich erneuerbare Energien zur Versorgung mit Strom und Wärme aber hervorragend dezentral, also direkt bei den VerbraucherInnen, einsetzen. Aber diese Form der Energieversorgung bedeutet natürlich Konkurrenz für die zentralistisch angelegten Strukturen der Großkonzerne. RWE will sich eben in dieser Frage nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und greift daher auch zu solchen wirklichkeitsverzerrenden Werbespots. Aber lest den Artikel in der Süddeutschen Zeitung und macht euch am Besten euer eigenes Bild vom “grünen Riesen”.

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Verbot von Flatrate-Parties gegen Alkoholmissbrauch?

Oberbürgermeister Baranowski möchte dem “Koma-Saufen” von Jugendlichen den Kampf angsagen! Dieses Versprechen kann man einem WAZ-Artikel von heute entnehmen. Soweit so gut. Erfreulich, dass die Stadtspitze sich in Sachen Jugendschutz bewegen möchte. Schließlich hatte vor über einem Jahr bereits unser Bezirksverordneter in der BV Nord, Karl Henke, in einer Anfrage das Thema aufgegriffen und beklagt, dass in der Gelsenkirchener Gastronomie häufig Alkohol an Minderjährige ausgeschenkt wird.

Doch Baranwoskis Ankündigung in Sachen Jugendschutz wird erst mit der von ihm favorisierten Methode richtig interessant: Der OB möchte, vorbehaltlich des Ergebnisses der rechtlichen Prüfung, Flatrate- und 1-Euro-Parties bzw. ähnliche Angebote verbieten. Ja, und dann? Ist das etwa das Heilmittel gegen exzessiven Alkoholmissbrauch von Jugendlichen? Wir verbieten einfach diese Angebote und dann wird alles gut?

Wenn der OB es mit dem Jugendschutz wirklich ernst meint, kann das doch nicht alles sein. Was ist mit regelmäßigen Kontrollen der Gastwirte und Händler durchs Jugendamt und den kommunalen Ordnungsdienst? Was ist mit Maßnahmen zur Suchtprävention? Wie steht’s mit Einrichtungen der Jugendhilfe? Wo sind alternative Angebote zur “alkoholfreien” Freizeitgestaltung? etc.???

Meiner Ansicht nach sollte Baranowksi erstmal diese Fragen klären, wenn es darum geht einen effektiven Jugendschutz zu gewährleisten. Denn sonst wirken seine Forderungen nach einem Verbot von Flatrate- und 1-Euro-Parties nur wie billiger Wahlkampfpopulismus.

Jedenfalls werden die Gelsenkirchener Grünen an ihren alten jugendpolitischen Forderungen festhalten, wenn es u.a. darum geht Jugendliche vor Alkohol- und Drogenmissbrauch zu schützen. Doch schauen wir dabei nicht dem Gastwirt auf die Preisliste, sondern der Stadtspitze über die Schulter.

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Fragen Sie mich bei abgeordnetenwatch.de

frage-irene-mihalicDas Internetportal abgeordnetenwatch.de bietet nicht nur Informationen über das Abstimmungsverhalten unserer Bundestagsabgeordneten, sondern für NRW auch die Möglichkeit, den Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl Fragen zu stellen. Auch Sie können mir natürlich auch über diesem Weg Ihre Frage zukommen lassen oder bestehende Fragen und Antworten betrachten. Rufen Sie dazu einfach mein Profil bei abgeordnetenwatch.de auf und füllen Sie das Formular aus. Ich freue mich auf ihre Fragen – natürlich auch auf anderen Wegen :)

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